Berlin: Sportsgeist und Ungeist Das Olympiastadion – eine lange Geschichte
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Berlin: Sportsgeist und Ungeist Das Olympiastadion – eine lange Geschichte

Wenn in Sportstätten nicht Sport getrieben, sondern Geschichte gemacht wird, bedeutet dies selten etwas Gutes. Man denkt an Goebbels’ Brandrede 1943 im Sportpalast, man denkt an den Terror 1972 bei den Olympischen Spielen in München oder an die Internierungen 1973 im Fußballstadion von Santiago de Chile.

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Wenn in Sportstätten nicht Sport getrieben, sondern Geschichte gemacht wird, bedeutet dies selten etwas Gutes. Man denkt an Goebbels’ Brandrede 1943 im Sportpalast, man denkt an den Terror 1972 bei den Olympischen Spielen in München oder an die Internierungen 1973 im Fußballstadion von Santiago de Chile. Doch nie ist eine Sportstätte so zielgerichtet und umfassend zum politischen Ort umfunktioniert worden wie in den 30er Jahren das Reichssportfeld in Berlin. Aber auch vorher und bis zum heutigen Tag hatte der „Geschichtsort Olympiagelände“, so der Titel des Buches zur Dokumentationsausstellung, ein hochpolitisches Schicksal.

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