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19. Todestag von Rio Reiser: Spreefahrt mit Ton Steine Scherben
„Keine Macht für Niemand“: Bei der Rio-Reiser-Fahrt an diesem Wochenende weht ein bisschen Anarchie über die Spree.
Von Franziska Felber
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Wenn die Leute da sitzen, einer neben dem anderen am Paul-Lincke-Ufer, und das Fahrgastschiff vorüberfährt, dann wird nicht ironisch gewunken wie sonst. „Wenn die Leute merken: Da singt doch jemand ,Keine Macht für niemand’, dann gehen die Fäuste in die Luft“, erzählt Sema Binia vom Verein „Berliner Geschichtswerkstatt". Möglich, dass es nur ein Lied der Band Ton Steine Scherben schafft, dass die Kreuzberger beim Anblick der „Spree-Comtess“ revolutionäre Wallungen entwickeln.
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