Berlin: Spuk unter den Linden
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Berlin: Spuk unter den Linden

Wenn Obama das gewusst hätte: Es gibt Gespenster am Brandenburger Tor. Ein Schauspieler fühlt sich in seiner Wohnung unwohl – und ruft die Geisterjäger.

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Doch, das ist schon eine tolle Wohnung, sagt Bertan Colaker. Unter den Linden, Ecke Friedrichstraße, ein paar hundert Meter vom Brandenburger Tor entfernt, Balkon zur Straße und zum Innenhof, in Nachbarschaft von Designern, Wirtschaftsbossen und Bahnchefs. 200 Quadratmeter hat das Loft, das der 25-Jährige hier bewohnt. 6500 Euro Miete zahlt Colaker monatlich, der junge Schauspieler mit eigener Produktionsfirma und diversen anderen scheinbar gut laufenden Unternehmen. Man könnte sagen, dass eigentlich alles ganz gut hier ist, wäre da nicht dieses Problem, dass dazu führt, dass Colaker nachts gelegentlich panisch auf die andere Straßenseite läuft und im Westin eincheckt: Ein Geist in seiner Wohnung, sagt er. Es spukt.

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