Friedrichstraße: Keine Spur vom Silberschatz
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Silberschatz

© Heinrich

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Friedrichstraße: Keine Spur vom Silberschatz

Bagger gruben am Montag an der Friedrichstraße in Berlin-Mitte nach dem Besteck des legendären "Franziskaners" - vergeblich. Der 84-jährige Theodor Barthels hatte behauptet, 1945 in den letzten Wochen des Krieges 25.000 Besteckteile dort in Sicherheit gebracht zu haben.

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Liegt an der Friedrichstraße ein echter Silberschatz? Das komplette Besteck des früheren Restaurants „Franziskaner“? Gestern sollte das Geheimnis um die Antiquitäten gelüftet werden. Jahrzehnte musste der 84-jährige Theodor Barthels auf diesen Moment warten: Der grauhaarige Herr aus Steglitz ist der Sohn von Ernst Barthels, dem der größte Berliner Bierpalast in der einstigen Amüsiermeile rund um den Bahnhof Friedrichstraße gehörte. Und Vater soll, so der Sohn, in den letzten Wochen des Krieges sage und schreibe 25 000 einzelne Besteckteile, Messer, Gabeln, dazu Suppenkellen, Kerzenleuchter, Tabletts, jede Menge Serviettenringe sowie Gemälde und Teppiche in einen als bombensicher geltenden, tiefen Keller unter dem Lokal gebracht haben. Bei der Aktion Silberschatz hätten Köche und Kellner geholfen.

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