Missbrauchsvorwurf gegen Klaus Kinski: Stern des Anstoßes
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Roter Teppich. Die Ehrung für Klaus Kinski auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Straße in Tiergarten stößt nach den Vorwürfen, die seine Tochter gegen ihn erhebt, einigen übel auf.

© Kai-Uwe Heinrich

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Missbrauchsvorwurf gegen Klaus Kinski: Stern des Anstoßes

Seit knapp zwei Jahren erinnert der Boulevard der Stars auch an Klaus Kinski. Doch nach den Missbrauchsvorwürfen könnte die goldene Platte wieder entfernt werden.

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Sein Stern ist gesunken – auch wenn da noch „Klaus Kinski. Schauspieler. 1926- 1991“ auf der bronzenen Zacken-Tafel auf dem „Boulevard der Stars“ steht. Seit dem April 2011 hat der zu Lebzeiten wegen seiner unkontrollierten Wutausbrüche berüchtigte Exzentriker seinen Stern auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Straße. Doch nachdem Kinskis Tochter Pola ihren Vater jüngst des jahrelangen Missbrauchs beschuldigt hat, gibt es die Diskussion, ob dem Schauspieler die Ehrung wieder aberkannt werden sollte. Alfred Holighaus, Geschäftsführer der Deutschen Filmakademie, bestätigte dem Tagesspiegel auf Nachfrage seine Aussagen, dass er sich „am liebsten auf Kinskis Stern übergeben“ wolle, wenn sich die Vorwürfe bewahrheiteten.

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