Berlin: Strieder kämpft auf einsamem Posten
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Berlin: Strieder kämpft auf einsamem Posten

Der SPD-Chef hat innerhalb weniger Tage zwei Niederlagen einstecken müssen – jetzt geht es um die Kita-Gebühren

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In diesen Tagen ist Peter Strieder seit sieben Jahren Senator und seit vier Jahren Parteichef. Er ist kampferprobt, er bezieht Lustgewinn aus dem Streit, er kann einen Knuff vertragen. So einer gibt nicht auf, wenn er sich verkämpft. Binnen einer Woche ist Strieder gleich zweimal in Niederlagen gelaufen, sehenden Auges. Ein Jahr versuchte er, die Erhöhung der BVG-Tarife zu verhindern, am Dienstag stimmte der Senat zu. Am Sonntag holte sich Strieder bei der SPD-Fraktionsklausur in Cottbus eine blutige Nase. Mit dem Sofortausstieg aus der Anschlussförderung im sozialen Wohnungsbau setzte die SPD ein Signal für den Mentalitätswechsel. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, Finanzsenator Thilo Sarrazin und Fraktionschef Michael Müller siegten auf ganzer Linie. Strieder findet den harten Schnitt falsch. Er wusste seit dem 6. Januar, dass nur er im Senat für den langsamen Ausstieg war.

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