Kunsthaus in Berlin-Mitte: Tacheles-Quartier muss ohne Ai Weiwei planen
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Gegenwartskünstler Ai Weiwei fühlt sich in Berlin wohl und hat schon ein großes Atelier in Prenzlauer Berg.

© dpa, Jörg Carstensen

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Kunsthaus in Berlin-Mitte: Tacheles-Quartier muss ohne Ai Weiwei planen

Ai Weiwei will nun doch nicht mehr. Das Bauprojekt in Mitte kommt aber voran, andere sollen einziehen. Auf dem riesigen Areal wird schon gebaut.

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Alles dicht. Vom Regen aufgeweichte Plakatfetzen an der Fassade, trübe Fensterscheiben, altersgraue Mauern: Von außen sieht das Künstlerhaus „Tacheles“ an der Ecke Oranienburger-, Friedrichstraße in Mitte noch immer trostlos aus. Doch zurzeit planen Architektenbüros mit Hochdruck die Sanierung des berühmten, seit 2012 verrammelten, ruinenhaften Gebäudes. Und auf dem riesigen Tacheles-Areal – einer südlich angrenzenden, jahrzehntelangen Brache – werden in diesen Tagen die letzten Schlitzwände in den Boden gerammt, schaufeln Bagger die Baugruben für Wohn- und Geschäftshäuser aus. Es entsteht ein neues Stadtviertel – das „Tacheles-Quartier“.

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