
© David von Becker
Ordnungsämter resignieren: Täglich 30 neue Müllberge in Berlins Straßen
Vor allem in den Straßen Neuköllns türmt sich der Schrott der Anwohner zu Ansammlungen, die fast künstlerisch wirken. Sind sie aber nicht.. Die Ordnungsämter werden's schon richten, sagen sich viele. Doch die können wenig gegen die Müllberge tun.
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Könnte Kunst sein: Das beige-grün gemusterte Sofa ragt schräg in die Luft, gestützt wird es von einem dunkelroten abgewetzten Ledersessel. Das, was da in der Zeitzer Straße in der Nähe des S-Bahnhofs Neukölln am Wegesrand liegt, ist aber keine Kunst, das kann weg. Genau wie der in seine Einzelteile zerlegte Staubsauger an der nächsten Straßenecke oder der unter einer Schneedecke halb verschwundene Müllberg ein paar Meter weiter: ein schwarzer Eimer mit Fliesenresten, lange Holzbretter, Kippenschachteln, weitere Teile eines Staubsaugers.
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