
© Mike Wolff
Neue Überwachungskameras in Berlin: Testphase für Gesichtserkennung spaltet die Öffentlichkeit
Am Südkreuz werden neue Videokameras erprobt. Der Deutsche Anwaltverein sieht eine "verfassungsrechtlich brisante Kombination" mit Sicherheitsgesetzen.
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Der Mann mit der Leuchtweste, der auf dem Weg zur Arbeit ist, hat eine klare Meinung. „Das ist nur ein Placebo“, sagt er. „Mich überzeugt es erst, wenn dadurch wirklich mal ein Straftäter gefangen und von einer funktionierenden Justiz verurteilt wird.“ Die Rede ist von der Gesichtserkennung, Ort des Geschehens der Bahnhof Südkreuz. Seit diesem Dienstag läuft hier ein Pilotprojekt, das, grob gesagt, eine Antwort auf die Frage bringen soll, ob bekannte Gesichter in einer Menschenmenge gefunden werden. Das Pilotprojekt wird mit 300 Freiwilligen gemacht; es soll sechs Monate dauern und wird getragen von Bundesinnenministerium, Bundespolizei, Bundeskriminalamt und Deutscher Bahn.
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