Leserdebatte: Und wieder schließt ein Club
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Das Banner an der Hausfassade ist weithin sichtbar. Immer wieder bleiben Passanten stehen und lesen, was in roten Buchstaben auf weißem Grund über ihren Köpfen prangt.

© Kitty Kleist-Heinrich

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Leserdebatte: Und wieder schließt ein Club

"Nun gibt es statt 1300 Clubs in dieser Stadt nur noch 1299. Welch Verlust für die Generation 'Wir feiern nur an Tagen, die auf -tag enden - und Mittwochs.'" Das schreibt eine Tagesspiegel-Leserin. Beteiligen auch Sie sich an der Debatte zum Thema Clubsterben.

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Nachrichten wie diese sind selten zu hören in der Clubszene: Das ADS, vormals Maria am Ostbahnhof, öffnet wieder, ein Jahr wird noch gefeiert – mindestens. Eigentlich will dort, gleich neben der Schillingbrücke in Friedrichshain, ein Hamburger Investor ein Hotel, Büros, Wohnungen errichten. Doch weil es Probleme gibt, verzögert sich das Neubauprojekt. Es müsse geklärt werden, ob der Bund oder das Land die Sanierung der Ufermauern an der Spree bezahlen muss, sagte eine Sprecherin des Liegenschaftsfonds, deswegen wurde der Vertrag mit dem Club um ein Jahr verlängert. Sollte das Land zahlen müssen, könnte das die Kosten an den Hamburger Investor weitergeben, der das Gelände im vergangenen Jahr erworben hatte.

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