Heizkraftwerk Lichterfelde: Ungetüm im Umbau
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© Ecopix/Jürgen Heinrich

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Heizkraftwerk Lichterfelde: Ungetüm im Umbau

Das Heizkraftwerk Lichterfelde erhält ein neues Maschinenhaus mit Gas- und Dampfturbine. Die markanten alten Schlote fallen.

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Sogar ein bisschen Wehmut kommt auf in Lichterfelde wegen des baldigen Abschieds vom dunkelbraun verkleideten Monstrum mit seinen drei Schloten. „Man weiß auf der Autobahn immer, wo es nach Hause geht“, sagt ein älterer Mann beim Blick auf das Heizkraftwerk im Miniformat im Besucherzentrum des Versorgers Vattenfall. Nebenan ragen die Schornsteine des echten Werks 160 Meter in den Himmel – ein Blickfang im Süden Berlins und für die Lichterfelder mittlerweile fast ein kleines Wahrzeichen. Mit dem Modell drinnen zeigt Vattenfall den Anwohnern anschaulich, was sich in den nächsten Jahren alles ändert. Bis 2015 soll hinter den drei Kühltürmen, von denen einer abgerissen wird, ein neues Maschinenhaus mit einer Gas- und einer Dampfturbine entstehen und direkt am Teltowkanal ein Kesselhaus mit Heißwassererzeuger, das bei Ausfällen zur Notversorgung dient. Die Türme der neuen Anlage sind nur noch 98 Meter hoch. Die Herrschaften im Besucherzentrum denken plötzlich an die Falken, die in den Schornsteinen regelmäßig Nester bauen und manchmal so majestätisch durch die Lüfte kreisen. Man achte sicherlich darauf, dass während der Abrissarbeiten ab 2015 keine Vögel im alten Werk brüten, sagt Anja Lehmann, die die Bürger im Auftrag des Stromriesen empfängt.

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