Die Potsdamer Straße im Wandel: Verkommen, um zu bleiben
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Blick auf die Kreuzung Potsdamer Straße Kurfürstenstraße.

© Doris Spiekermann-Klaas

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Die Potsdamer Straße im Wandel: Verkommen, um zu bleiben

Sie war mal Prachtmeile und Drogensumpf, jetzt entwickelt sich die Potsdamer Straße zum angesagten Zentrum mit Galerien, Designerläden und Edelrestaurants. Über ein schönes, hartes Pflaster

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Zuerst ist da ein Traum. Den haben so einige, die hier wohnen. Den vom grünen Boulevard, über den man flanieren könnte. Und wie das so ist mit Träumen: Wenn man Realisten von ihnen erzählt, wirken Träume komisch. Besonders in der Potsdamer Straße, wo sich Tag für Tag ein brüllender Blechstrom von Nord nach Süd und von Süd nach Nord ergießt. Wo die Bürgersteige eng sind, manche Schaufenster leer und das Auge im Einerlei der von Imbissen, Handyshops und Gemüseläden gefüllten Blockrandbebauung wenig Attraktionen zum Festhalten findet. Und doch wird sie durch einen Kosenamen geadelt, der es schon phonetisch in sich hat: Potse. Das klingt nicht wie Ku’damm, das klingt wie, äh, ja, genau.

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