Kino-Drama in Berlin-Friedenau: Viel Aufregung um das traditionsreiche Cosima
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Seit den sechziger Jahren im Geschäft. Lothar Bellmann betreibt das Traditionskino Cosima am Varziner Platz in Friedenau.

© Sven Darmer

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Kino-Drama in Berlin-Friedenau: Viel Aufregung um das traditionsreiche Cosima

Nach knapp 60 Jahren erhält ein Kinobetreiber die Kündigung. Ein Jüngerer soll übernehmen. Eine Unterstützungsaktion startet im Kiez. Hilfreich war sie nicht.

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Draußen am Cosima ist in großen Buchstaben zu sehen, welcher Film vor dem Lockdown gezeigt wurde: „Vergiftete Wahrheit“ – ein Gerichtsdrama über einen Umweltskandal, ausgelöst durch kontaminierten Schlamm. Der Titel könnte auch ein Sinnbild dafür sein, was sich derzeit rund um das traditionsreiche Kino abspielt, das seit beinahe 90 Jahren zum Kiez am Varziner Platz in Friedenau gehört. Es ist ein Lehrstück, wie vermeintliche Wahrheiten teils gut gemeint, aber unbedacht, teils taktisch über Kommunikationsmittel wie Social Media oder Online-Petitionen ein Klima vergiften können.

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