
© Steinert
Volksbegehren: Vier Minuten pro Stimme
"Darf ich Sie kurz ansprechen?" Weil die Zeit knapp wird, wirbt die Initiative Pro Reli auch in Berliner U-Bahnhöfen für das Volksbegehren.
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„Darf ich sie kurz ansprechen?“ Hannchen Zepernick hat sich zu zwei jungen Männern am Gleis der U-Bahnhaltestelle Thielplatz gestellt. Auf ihrer neongelben Warnweste prangt ein rot-weißer Aufkleber mit der Aufschrift „Freie Wahl zwischen Ethik und Religion“. Die Studenten von der FU-Berlin blicken interessiert. „Kennen Sie das Anliegen der Initiative Pro Reli?“, fragt die 58-jährige Religionslehrerin und erklärt. Die Studenten unterschreiben auf Zepernicks Stimmzettel. Sie kontrolliert schnell, ob die Angaben stimmen und spricht den nächsten Fahrgast an. Dieses Mal bekommt sie eine Abfuhr. Kein Grund für Zepernick, missmutig zu werden.
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