Segelunfall: Wannsee wird Scharmützelsee
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Der Wannsee ist voll. Am Wochenende sind dort hunderte Segler unterwegs. Für die gelten feste Vorfahrtsregeln. Und für Berliner ist noch immer ein Seglerschein vorgeschrieben. Foto: dapd

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Segelunfall: Wannsee wird Scharmützelsee

Eine BVG-Fähre rammt eine dümpelnde Jolle. Kam der Kapitän nicht am Hindernis vorbei oder wollte er nicht? Über den Unfall streiten auch Sportboot-Fahrer.

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Flaute. Auf dem Wasser schwächelte der Wind, am Dienstag dümpelten die Segler oft auf dem Wannsee. Das Alternativprogramm boten die Café-Terrassen der Yachtklubs: Da kamen viele der Sportboot-Kapitäne bei einem Thema rasch in Fahrt. Es ging um die Kollision, die sich am Sonntag auf dem Wannsee ereignete, als die BVG-Fähre „MS Lichterfelde“ auf dem Weg nach Kladow einen Jollensegler rammte. Niemand wurde verletzt, der Mann an der Pinne sprang in letzter Sekunde ins Wasser. Doch die Frage, wer schuld ist, wird in Berlins Seglerszene heftig debattiert.

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