Prozess am Landgericht Berlin: War es eine strafbare Sterbehilfe?
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Vor Gericht (Symbolbild).

© dpa

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Prozess am Landgericht Berlin: War es eine strafbare Sterbehilfe?

Eine unheilbar kranke Frau nahm sich vor fünf Jahren das Leben. Ihr Hausarzt soll sie dabei unterstützt haben. Nun steht er wegen „Tötung auf Verlangen durch Unterlassen“ vor Gericht.

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Der Arzt hatte aus der Überdosis an Schlaftabletten, mit der sich eine Patientin umgebracht hatte, keinen Hehl gemacht. Er vermerkte auf dem Leichenschauschein zwar „natürliche Todesursache“, setzte aber den Angaben zufolge den Hinweis „Tablettenintoxikation“ hinzu. Er hatte der 44-Jährigen, die unheilbar erkrankt war und unter Schmerzen litt, kurz zuvor ein Privatrezept ausgestellt und ihr starke Schlaftabletten verschrieben – in Kenntnis ihrer Absichten. Fünf Jahre später hat nun gegen den Arzt ein Prozess vor dem Berliner Landgericht begonnen.

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