Papstbesuch: Was Benedikt XVI. nach Plötzensee zieht
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Ort des Friedens. Auf dem Gelände des ehemaligen Strafgefängnisses Plötzensee wurden zwischen 1933 und 1945 knapp 3000 Menschen hingerichtet. Heute erinnert eine Gedenkstätte an die Opfer des NS-Gewaltregimes – und die Kirche Regina Martyrum. Foto: Paul Zinken

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Papstbesuch: Was Benedikt XVI. nach Plötzensee zieht

Papst Benedikt XVI. könnte mit einer Messe in der Kirche Regina Martyrum Opfer der Nazis würdigen und ein Zeichen für ökumenische Versöhnung setzen.

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Wohl kein anderes katholisches Gotteshaus ist so sehr mit der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus verbunden wie die Kirche Maria Regina Martyrum im Norden Charlottenburgs. Das könnte einer der Gründe sein, weshalb Kardinal Georg Sterzinsky diesen Ort für besonders geeignet hält für einen Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. während seines Deutschlandbesuchs im September nächsten Jahres. Es wäre dort zwar keine große öffentliche Messe möglich, in der Gedenkkirche ist lediglich Platz für ein paar hundert Gäste. Aber der Papst könnte einen „pastoralen Akzent“ setzen und gleichzeitig an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.

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