
© Paul Zinken
Papstbesuch: Was Benedikt XVI. nach Plötzensee zieht
Papst Benedikt XVI. könnte mit einer Messe in der Kirche Regina Martyrum Opfer der Nazis würdigen und ein Zeichen für ökumenische Versöhnung setzen.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Wohl kein anderes katholisches Gotteshaus ist so sehr mit der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus verbunden wie die Kirche Maria Regina Martyrum im Norden Charlottenburgs. Das könnte einer der Gründe sein, weshalb Kardinal Georg Sterzinsky diesen Ort für besonders geeignet hält für einen Gottesdienst mit Papst Benedikt XVI. während seines Deutschlandbesuchs im September nächsten Jahres. Es wäre dort zwar keine große öffentliche Messe möglich, in der Gedenkkirche ist lediglich Platz für ein paar hundert Gäste. Aber der Papst könnte einen „pastoralen Akzent“ setzen und gleichzeitig an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true