Nachruf auf Wolfgang Lange: Was gesagt werden musste, wurde gesagt
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Wolfgang Lange

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Nachruf auf Wolfgang Lange: Was gesagt werden musste, wurde gesagt

Den Gelagen in den Künstlerkantinen blieb der Opernkritiker fern. Sein Urteil sollte frei bleiben. Und dann wechselte er die Perspektiven.

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Mal sitzt Wolfgang in der ersten Reihe, mal in der zehnten ganz links, manchmal auch in einer Loge. In der Loge, könnte man meinen, säße er viel zu weit entfernt vom Geschehen. Aber wenn man es richtig bedenkt, ist dies der ideale Platz. Denn von dort oben sieht und hört er alles. Nicht nur die Sänger auf der Bühne, sondern auch das Orchester unter ihnen, das in die Luft pieksende Stäbchen des Dirigenten, den Widerschein des Lichts auf den Posaunen, die über das Griffbrett tanzenden Finger des ersten Geigers, die Trompeter, die während einer Atempause ihre Instrumente umdrehen, damit die angesammelte Flüssigkeit hinaus fließen kann.

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