Schrippe oder Wecke: Was stimmt denn nun?
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Die Schwäbische Bäckerei in der Prenzlauer Allee.

© Doris Spiekermann-Klaas

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Schrippe oder Wecke: Was stimmt denn nun?

Für Wolfgang Thierse ist die Angelegenheit klar. Es heißt Schrippe statt Wecke. Aber stimmt das auch? Oder heißt es doch eher Weckla? Gar nicht so einfach, darauf eine Antwort zu finden – vor allem in Berlin.

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Wolfgang Thierse hat die Kehrwochenschwaben satt, die seine Prenzlberger Wohlfühlwelt mit bäckereihandwerklichen Begriffen wie „Wecken“ und „Pflaumendatschi“ infiltrieren. Während die einen schaudern, weil der Schwabenhass inzwischen offenbar auch den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages erfasst hat, finden andere die verbalen Silvesterknaller des SPD-Politikers selbst ein bisschen datschi. „Bei uns in Schwaben gibt es höchstens ,Zwetschgakuacha’, schreibt ein Leser im Internetforum des Tagesspiegels. „Ond des senn ,Weckla‘ in der Mehrzahl.“

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