
© Mirjam Knickriem/photoselection
Katja Riemann über Geflüchtetenlager in Griechenland: „Wer unterstützt sie? Wer?“
Katja Riemann hilft mit vielen anderen Prominenten der Initiative #Humanitätjetzt. Die Schauspielerin über Corona-Sorgen, Projektreisen, ihr erstes Buch – und Nächte vorm Lageso.
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Frau Riemann, welchen Ihrer Vorhaben hat die Coronakrise einen Strich durch die Rechnung gemacht?
Vor wenigen Wochen haben wir noch „Catweazle“ in Hamburg gedreht, das Remake einer 70er-Jahre-Serie aus den USA. Wir haben die Dreharbeiten in Hamburg abgebrochen, zu weiteren Drehterminen in Berlin ist es nicht mehr gekommen. Ein anderer Film ist verschoben bis ultimo, ich beginne eigentlich im August mit Proben am Gorki-Theater in Mitte in einem Stück von Sibylle Berg, ob das was wird, steht in den Sternen. Was mich am meisten gebeutelt hat, ist, dass die Leipziger Buchmesse ausgefallen ist. Mein Buch kam gerade heraus, ich hätte dort vier Veranstaltungen gehabt. Alles ist abgesagt, ich bin nun erst mal arbeitslos. Und habe doch eine Menge zu tun. Mit den Leuten von der Kampagne #LeaveNoOneBehind versuche ich darauf aufmerksam zu machen, dass die Situation der Geflüchtetenlager in Griechenland unhaltbar ist.
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