Prostituiertenschutzgesetz wirkt nicht: Wie Sexarbeit in die Illegalität gedrängt wird
zum Hauptinhalt
Ein potentieller Kunde passiert das erleuchtete Fenster eines Sexshops in Berlin.

© Doris Spiekermann-Klaas, Tsp

Tagesspiegel Plus

Prostituiertenschutzgesetz wirkt nicht: Wie Sexarbeit in die Illegalität gedrängt wird

Mehr als die Hälfte der Bordelle in Berlin sind nicht angemeldet. Häufig steht das Planungsrecht im Weg. Wie lässt sich das Dilemma lösen?

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Am 1. Juli 2017 trat das Prostituiertenschutzgesetz mit den besten Absichten in Kraft. Es sollte allen Sexarbeitenden, von denen die meisten Frauen sind, ermöglichen, freiwillig und unter klar geregelten Rahmenbedingungen der Prostitution nachgehen zu können. Der Gesetzgeber wollte Zwangsprostitution, Ausbeutung und Missbrauch eindämmen. Dazu sollten sich Sexarbeitende registrieren und einer Gesundheitsberatung unterziehen, alle Prostitutionsstätten sollten sich und überprüfen lassen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })