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Prostituiertenschutzgesetz wirkt nicht: Wie Sexarbeit in die Illegalität gedrängt wird
Mehr als die Hälfte der Bordelle in Berlin sind nicht angemeldet. Häufig steht das Planungsrecht im Weg. Wie lässt sich das Dilemma lösen?
Von Helena Piontek
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Am 1. Juli 2017 trat das Prostituiertenschutzgesetz mit den besten Absichten in Kraft. Es sollte allen Sexarbeitenden, von denen die meisten Frauen sind, ermöglichen, freiwillig und unter klar geregelten Rahmenbedingungen der Prostitution nachgehen zu können. Der Gesetzgeber wollte Zwangsprostitution, Ausbeutung und Missbrauch eindämmen. Dazu sollten sich Sexarbeitende registrieren und einer Gesundheitsberatung unterziehen, alle Prostitutionsstätten sollten sich und überprüfen lassen.
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