Berliner Wirtschaft: Wie viel Staat soll's sein?
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Teuer erkauft. Die Rekommunalisierung der Wasserbetriebe hat Berlin sich rund 1,2 Milliarden Euro kosten lassen.

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Berliner Wirtschaft: Wie viel Staat soll's sein?

Vor fünf Jahren kaufte Berlin die Wasserbetriebe von den Konzernen Veolia und RWE zurück. Seither ist Wasser in der Hauptstadt so günstig wie nie. Zeit, um ein liberales Credo zu überprüfen: Wirtschaften die Privaten wirklich besser als der Staat?

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Anton Hofreiter hätte es eigentlich besser wissen müssen. Die Wasserpreise seien seit 2005 um ein Viertel angestiegen, behauptete der Chef der Grünenfraktion im Bundestag vor wenigen Wochen. Hätte er zuvor zum Hörer gegriffen und bei den Parteikollegen auf Landesebene nachgefragt, hätte er allerdings erfahren: stimmt nüscht. Zumindest in Berlin ist sogar das Gegenteil der Fall: Die Wasserpreise liegen mittlerweile so niedrig wie nie zuvor. Und seine Partei war maßgeblich an dieser Entwicklung beteiligt.

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