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Flughafen: Woidke will BER-Nachtruhe erzwingen
Neue Eskalation beim Thema Hauptstadtflughafen: Brandenburgs Regierung unter Ministerpräsident Dietmar Woidke drängt auf ein strengeres Nachtflugverbot am BER - und geht damit auf Konfrontationskurs zu Berlin und dem Bund.
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Brandenburgs Landesregierung unter Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) geht offen auf Konfrontation zu Berlin und zum Bund, um am künftigen Hauptstadt-Flughafen in Schönefeld ein strengeres Nachtflugverbot zu erzwingen. Am Freitag hat das Land bei Berlins Regierendem Klaus Wowereit (SPD) die Einberufung einer Gesellschafterversammlung der drei BER-Eigentümer beantragt, um vor dem 25. März förmlich über ein strengeres Nachtflugverbot zu entscheiden. Das geht aus dem Schreiben an Wowereit hervor, das dem Tagesspiegel vorliegt.
Mit dem Vorstoß eskaliert die Lage am Pannen–Airport weiter, nachdem bereits die Absagen des Testbetriebes und der Sanierung der Nordbahn zu schweren Verstimmungen zwischen Flughafenchef Hartmut Mehdorn und dem Aufsichtsrat geführt hatten. Mehdorn hatte zudem fehlende Unterstützung durch das Kontrollgremium beklagt. Nach einem Krisentreffen von Wowereit, Woidke und Staatssekretär Rainer Bomba (CDU) aus dem Bundesverkehrsministerium mit Mehdorn am Freitag im Roten Rathaus erhielt der Flughafenchef aber Rückendeckung. „Er ackert mit allen Kräften“, sagte Wowereit. „Mehdorn hat unser Vertrauen.“ Er rechne nicht damit, dass zur nächsten Aufsichtsratssitzung im April ein Eröffnungstermin bekannt gegeben werde.
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