Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Zensus 2011: Daten werden nicht gelöscht
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Ein Musterbogen für den umstrittenen Zensus 2011.

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Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Zensus 2011: Daten werden nicht gelöscht

Mit dem Zensus hatte Berlin 180 000 Einwohner verloren - und damit 470 Millionen Euro jährlich aus dem Finanzausgleich. Dagegen hatte das Land geklagt.

Von Ulrich Zawatka-Gerlach

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Im juristischen Streit um den Zensus 2011 hat Berlin vor dem Bundesverfassungsgericht einen Etappensieg errungen. Die Karlsruher Richter erließen am Dienstag eine einstweilige Anordnung, um die Löschung der Daten, mit denen die Einwohnerzahlen in Deutschland neu berechnet wurden, vorläufig zu stoppen. Das Gericht folgte damit einem Antrag des Landes Berlin, das gegen die umstrittene Bevölkerungs- und Gebäudezählung klagt. Eine Entscheidung in der Hauptsache steht aber noch aus.

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