Sanierungsfall Flughafen Tempelhof: Zwischen Baudenkmal und Ruine
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Rost und Zerfall. Auf den zweiten Blick erkennt man viele Mängel am alten Fluighafenkomplex.

© Björn Kietzmann

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Sanierungsfall Flughafen Tempelhof: Zwischen Baudenkmal und Ruine

Planen fangen das Wasser auf, das durchs Dach tropft. Noch hält es, doch wie lange? Das Gebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof bröckelt vor sich hin – und niemand weiß, wer ihn sanieren soll. Ein Rundgang.

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Ins Treppenhaus zur Dachterrasse, ganz oben, haben sie irgendwann Sauna und Solarium eingebaut. Das veraltete Inventar ist noch gut erhalten, auch der Zettel mit finnischen Saunasprüchen. Alles denkmalgeschützt. Darunter beginnt der Rohbau, so, wie er 1942 von den Bauarbeitern hinterlassen wurde. Nackte Betonstufen, ein improvisiertes Geländer, die massive Kalksteinverkleidung der Säulen teilweise mit einem Holzrahmen geschützt, unverputzte Wände. Nach dem Endsieg wollten sie hier weitermachen.

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