Die Woche: Kunst und Politik
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Die Woche: Kunst und Politik

Und was den Kulturbetrieb sonst noch umtreibt

Katrin Sohns
Ein Kommentar von Katrin Sohns

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Die britische Künstlerin Rose Wylie, geboren 1936 und ausgebildet an zwei renommierten Kunstschulen, malte ihr Leben lang, ohne für ihr Schaffen wirklich Anerkennung zu bekommen. 2010 schließlich wurde Wylies Werk in der Ausstellung „Women To Watch“ am National Museum of Women in the Arts in Washington gezeigt. 2017 dann ihr großer Moment: eine Ausstellung in den Londoner Serpentine Galleries. Wylie war zu diesem Zeitpunkt 81 Jahre alt. Vor 100 Jahren sah das alles noch düsterer aus. Damals durften Frauen nicht einmal auf Kunstakademien studieren. Käthe Kollwitz und ihre Zeitgenossinnen haben sich trotzdem in die Geschichte des Modernismus gemalt. Davon erzählt die Ausstellung „Making Modernism“ an der Royal Academy, die sich Tessa Szyskowitz für uns aus London angesehen hat.

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