Fallen, Steigen, Schweben: Joseph Vogls Abschiedsvorlesung
zum Hauptinhalt
Mit Kafka und Deleuze im Handgepäck. Joseph Vogl.

© imago/Christian Thiel

Tagesspiegel Plus

Fallen, Steigen, Schweben: Joseph Vogls Abschiedsvorlesung

Nach 16 Jahren an der Berliner Humboldt-Universität beginnt der renommierte Literatur- und Kulturwissenschaftler einen neuen Lebensabschnitt

Von Gregor Dotzauer

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Wie könnte man einem „Versuch über das Schwebende“ trauen, wenn er nicht geeignet wäre, sich über die Umstände seines Vortrags selbst zu erheben. Nicht dass an den Voraussetzungen zu rütteln wäre, unter denen sich das geisteswissenschaftliche Berlin im HU-Gebäude am Hegelplatz zur Abschiedsvorlesung des Germanisten Joseph Vogl zusammenfand. Auch akademischer Schweiß fließt nicht edler, wenn die Raumtemperatur sich in Richtung Körpertemperatur bewegt, in den Seitengängen des Hörsaals 1.101 Studierende und Lehrende in mehreren Schichten praktisch übereinander liegen und Sauerstoffmasken nützlich wären.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })