Suizid: Als Papa nicht mehr leben wollte
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Suizid: Als Papa nicht mehr leben wollte

Sie war fünf, als ihr Vater sich umbrachte. Wie wird ein Kind damit fertig? Über den Umgang mit einem Tabu und neue Möglichkeiten der Hilfe.

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Am Tag, an dem Alexa von Heydens Vater stirbt, scheint die Sonne. Eine niedersächsische Kleinstadt Anfang der 80er Jahre, ein heißer Sommertag. Die vorletzte Erinnerung an ihren Vater ist die eines lächelnden Mannes in Badehose, der ihr Wasser ins Planschbecken lässt, bevor er im Haus verschwindet. Als sie wenig später auf Toilette muss und versucht, ins Haus zu gelangen, liegt ihr Vater im Keller, im Sterben. An Depressionen leidend, hat er sich die Pulsadern geöffnet und mehrfach in den Brustkorb gestochen. Er wird 38 Jahre alt, seine Tochter Alexa ist fünf.

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