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Loiretal: Auf dem Silber-Tablet
Kahle Wände, leere Säle – doch plötzlich brennt Feuer im Kamin und ein Choral erklingt. Ein Display erfüllt die Schlösser der Loire wieder mit Leben.
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Und wo ist jetzt das Schloss? Hat man den Eingang zu Chambord passiert, geht es erstmal durch den Wald. Schilder entlang der Straße warnen vor Wildwechsel. Einst luden hier französische Könige und Präsidenten zur Jagd, das Revier wird von einer 32 Kilometer langen Mauer umgrenzt. Es braucht ein paar Minuten, bis sich das Grün lichtet. Schließlich taucht hinter den Bäumen das größte und vielleicht schönste Schloss des Loiretals auf. Unzählige Türme, Türmchen und fast 300 Schornsteine krönen das Gebäude, drinnen gibt es 440 Räume – und viel Leere.
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