Tipp für ein Wochenendtrip nach Danzig: Auferstanden mit Turbinen
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Historische Stadtansicht mit Krantor (rechts) entlang der Mottlau.

© Shutterstock / Tomasz Guzowski

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Tipp für ein Wochenendtrip nach Danzig: Auferstanden mit Turbinen

Die Ostseestadt steht nicht nur für Werft und Hanse. Foodtrucks und schummrige Bars öffnen hinter kunstvollen Fassaden. Man muss sie nur finden

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Am Flussufer der Mottlau zeigt Krzysztof Kosela auf die Gaststätte Gdanski Bowke. „Danziger Jung“ bedeutet das im Slang, erklärt der Stadtführer. Früher tranken Hafenarbeiter nach Feierabend in solchen Wirtshäusern Machandel, das hochprozentige Lokalgetränk aus Wacholderbeeren. Besonders ist dabei die Trinkzeremonie: Mit einem Zahnstocher nimmt man eine getrocknete Pflaume in den Mund, prostet, trinkt den Schnaps, isst dann die Pflaume, zerbricht den Zahnstocher und wirft ihn ins Glas. „Um sich an die Leute zu erinnern, die auf See ertrunken sind“, erklärt Kosela.

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