Hunde in Berlin: Bitte anleinen, sonst besteht Totschlaggefahr
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Das Bild zeigt eine Berlinerin im Jahr 1924 mit ihrer Französischen Bulldogge im Cabriolet.

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Hunde in Berlin: Bitte anleinen, sonst besteht Totschlaggefahr

Friedrich der Große nutzte seine Tiere als Wärmflasche, genervte Bürger wollten alle Vierbeiner totschießen, Maulkörbe wurden gefordert: Die Geschichte einer Stadt ist auch immer die Geschichte ihrer Hunde.

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Sie kamen meist am frühen Morgen, hielten Knüppel in der Hand und hatten kein Erbarmen. Entdeckten sie einen frei laufenden Hund, so jagten sie ihn und schlugen zu – egal, ob dessen Besitzer in der Nähe war oder das Tier sich alleine herumtrieb. Wenn die Gehilfen des Scharfrichters in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durch die Gassen auf der Fischerinsel, durchs Nikolaiviertel oder die Friedrichstadt patrouillierten, setzten sie die „Hunde-Anordnungen“ der Berliner Ratsherren durch, wonach „kein Hund auf der Straße frei sein darf“. Empörte Bürger klagten in einer Flugschrift: „Mit barbarischer Grausamkeit walten die Schergen ihres Amtes und schlagen die Hunde tot.“

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