Wahlkampf in New York: Das Donald-Prinzip
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Schwätzkampagne. Bo Dietl will bei der Wahl am 7. November das New Yorker Rathaus erobern.

© Imago/Pacific Press Agency

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Wahlkampf in New York: Das Donald-Prinzip

Er pöbelt, er prahlt, er protzt, er flucht – der ehemalige Polizist Bo Dietl will so Bürgermeister von New York werden. Schließlich hat ihm sein Vorbild Trump bewiesen, dass man in den USA so Wahlen gewinnt.

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Bo Dietl präsentiert erst mal seine Pistole. Halbautomatisch, neun Millimeter, Firma Glock, schwarz und kompakt. „Nett, oder?“, fragt Dietl und zeigt dann auf ein golden gerahmtes Foto an der Wand. Er neben Donald Trump, beide haben ihre weißen Poloshirts in die Hosen gestopft, sie lächeln. „Oh Donald, oh Donald“, singt Dietl und setzt sich an seinen Schreibtisch. Eine Stunde lang wird er fluchen, prahlen, Pläne schmieden, und am Ende wird der 66 Jahre alte Dietl wollen, dass man seinen Bizeps fühlt. „70 Liegestütze, jeden Morgen!“

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