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Der Ameisenbär im Zoo: Den krall' ich mir
Mit dem langen schmalen Rüssel erschnüffelt der Ameisenbär Nahrung - und die Gefahr. Seine Klauen des Todes fürchtet jedes Raubtier.
Von Ulf Lippitz
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Ori schnüffelt. Laut. Bevor Tierpfleger Steffen Ernst überhaupt das Futter umfüllen kann, steckt Ori schon seine feuchte Knopfnase durch ein Guckloch. Ameisenbären verlassen sich hauptsächlich auf ihren Geruchssinn. Damit spüren sie in ihrer südamerikanischen Heimat Termiten auf, „etwa 30 000 am Tag brauchen die“, sagt Ernst – und dem vehementen Schnaufen nach zu urteilen hat Ori heute erst 15 000 gefressen. Höchstens.
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