Brasilien unter Bolsonaro: Der blutige Anfang
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Bei der Beerdigung von Evaldo dos Santos Rosa zeigen Demonstranten eine brasilianische Flagge mit künstlichen Blutflecken. Soldaten hatten mehr als 80 Schüsse auf das Auto des Musikers abgegeben.

© Mauro Pimentel/AFP

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Brasilien unter Bolsonaro: Der blutige Anfang

„Erst schießen, dann ansprechen“ – so stellt sich Brasiliens neuer Präsident Polizeiarbeit vor. In den Favelas von Rio wird das nun umgesetzt.

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Tatiana Carvalho zeigt den Totenschein ihres Sohnes. Hämatome, Wunden, Verletzungen der Lunge und des Schädels sind dort aufgeführt. „Die Polizisten haben ihn misshandelt“, sagt Carvalho, „genauso wie die anderen Jungs auch.“ Die klein gewachsene Frau trägt ein T-Shirt mit den Fotos zweier junger Männer, darunter steht: „Enzo & Felipe. Sie werden niemals vergessen werden.“ Um die 39-Jährige herum stehen aufgebrachte Bewohner der Favela Fallet, einer Armensiedlung in Rio de Janeiro, deren unverputzte Häuschen sich in der Nähe des Stadtzentrums einen Steilhang hochziehen.

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