Besuch in Boston: Der Bundespräsident und die Ohnmacht der Worte
zum Hauptinhalt
Perspektivwechsel. Bundespräsident Steinmeier blickt über den Hafen von Boston.

© Britta Pedersen/dpa

Tagesspiegel Plus

Besuch in Boston: Der Bundespräsident und die Ohnmacht der Worte

Frank-Walter Steinmeier wirkt auf seiner USA-Reise manchmal so, als schwelge er in der guten alten Zeit. Oder ist das schon Resignation?

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Er will mal kurz allein sein. Frank-Walter Steinmeier schreitet im Bostoner Hotel Intercontinental in einen leeren Raum, schaut lange durch die imposante Glasfassade auf die Massachusetts Bay, auf die Holzschiffe und das Tea Party Museum. Dieses erinnert an den Aufstand gegen die britische Kolonialpolitik, heute instrumentalisieren US-amerikanische Hardliner den Begriff Tea Party, um die rechte Revolution gegen das demokratische Establishment in den USA zu befeuern. Steinmeier schaut auf das Wasser, Regentropfen perlen an den Fenstern ab.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })