Zum Tod von Uli Richter: Der letzte Couturier vom Kurfürstendamm
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Uli Richter im November 2016 in der Ausstellung "Uli Revisted" im Kunstgewerbemuseum.

© Wolfgang Kumm/dpa

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Zum Tod von Uli Richter: Der letzte Couturier vom Kurfürstendamm

Uli Richter machte die Berliner Mode in den sechziger Jahren wieder salonfähig und sorgte bis zu seinem Tod dafür, dass er nicht in Vergessenheit geriet.

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Die Geschichte von Uli Richter lässt sich am besten in Kleidern erzählen. Eines seiner ersten war ein mit Rosen bedrucktes rotes Abendkleid, das er 1957 als junger Couturier für das Konfektionsunternehmen „S.-&-E.-Kollektionen“ entwarf. Es war gerade so gewagt, dass es Aufsehen erregte, aber gefällig genug für die Dame von Welt. Ein ähnliches Kleid ließ er zu seinem neunzigsten Geburtstag für eine Ausstellung im Berliner Kunstgewerbemuseum anfertigen. Er fand, dieses Kleid müssten die Leute unbedingt gesehen haben und ließ es kurzerhand nachschneidern. Bei der Eröffnung ließ er sich daneben mit einem breiten Lächeln fotografieren. Uli Richter hatte wieder seinen Kopf durchgesetzt.

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