Angst der Athleten bei der Makkabiade in Berlin
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 Jüdische Athleten bei der Makkabiade in Berlin

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Tagesspiegel Plus

Jüdisches Sportfest in Berlin: Die Angst spielt mit bei der Makkabiade

Zum ersten Mal gastieren die Makkabi-Spiele in Deutschland. Doch es ist nicht das Olympiastadion, der Schauplatz von Hitlers Spielen 1936, das die jüdischen Athleten irritiert. Sondern eher die Warnungen davor, in Neukölln eine Kippa zu tragen.

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Debora Rosenthal lässt sich erschöpft in einen Stuhl an der Bar fallen. Es ist 22 Uhr, auf den Gängen des Hotels Estrel hibbeln noch immer hunderte Sportler herum. Auch Rosenthal, 22 Jahre alt, trägt Jogginghosen und Turnschuhe, im Gesicht Sommersprossen und um ihren Hals eine goldene Kette. Darauf ihr Name in hebräischer Schrift. „Mit Davidstern würde ich aber nicht die Straße runterlaufen“, sagt sie. „Man muss ja nicht provozieren. Nicht hier.“

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