Geplanter Umzug auf KZ-Gelände: Die Causa Thüringer Bratwurst
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Uwe Keith wusste nicht, dass auf dem Gelände, das sie ausgesuchten hatten, jüdische Frauen interniert waren.

© imago/Steve Bauerschmidt

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Geplanter Umzug auf KZ-Gelände: Die Causa Thüringer Bratwurst

Sie hatten großen Erfolg, bis zu der Schlagzeile: "Bratwurst-Museum zieht auf KZ-Gelände." Da war ein Kulturgut plötzlich politisch – und Vereinsgründer Uwe Keith in Not.

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Politisch betrachtet ist die Bratwurst, diese Rumkugel unter den Fleischereierzeugnissen, eher rechts. Ihre Feinde sehen das so: Menschen undurchsichtiger Konsistenz rösten auf kleinen Obskurantenfeuern ein Stopfgut ebenso undurchsichtiger Konsistenz und entwickeln dabei ein vollkommen unangemessenes Behagen, das sie Heimat nennen. Jedes Lagerfeuer ist herkunftshöhlenzentriert.

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