Krise in Griechenland: Die Schwächsten werden noch mehr leiden
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Bargeld gibt es in Griechenland weiterhin nur limitiert.

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Krise in Griechenland: Die Schwächsten werden noch mehr leiden

Die Griechen machen weiter, irgendwie. Doch die Schwächsten trifft es am schlimmsten. Medikamente sind für viele zu teuer, Familien zerbrechen, Flüchtlinge hungern. Alle eint die Angst, dass dies erst der Beginn ist.

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In den Bars und draußen auf den Bürgersteigen vor den Straßenlokalen in Athen ist es im Sommer immer voll. Seit einigen Tagen aber treffen sich junge Griechen zum Bier an einem ganz neuen Ort: In der Schlange vor dem Geldautomat. Gerade nachts zwischen zwei und drei Uhr, zwischen dem ein oder anderen Getränk, stehen die Chancen nicht schlecht, die täglichen sechzig Euro ohne stundenlanges Anstehen ziehen zu können. Da kleine Scheine rar sind, gibt es aber meist ohnehin nur 50 Euro. Und wenn der Automat leer sein sollte, was auch nicht selten vorkommt, dann ziehen die Grüppchen eben weiter. Das Leben in Griechenlands Hauptstadt, es funktioniert noch. Irgendwie. Die Menschen retten sich von einer Abhebung zur nächsten, für den Einkauf auf dem Wochenmarkt reicht es noch, eine Einladung zur Hochzeit bringt schon in Bedrängnis und den Sommerurlaub haben viele ganz gestrichen. Ansonsten verharren sie, warten auf eine Lösung, auf ein Ende des Ausnahmezustands. Der trifft bisher vor allem die hart, die ohnehin zu den Schwächsten der Gesellschaft gehören. Die Alten, die Armen, die Kranken, die Flüchtlinge.

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