Industriefotografie: Ein neuer Bildband zeigt das Werk von Jakob Tuggener
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Wortlose Erzählung. Die Arbeit in der Fabrik gehörte zu Tuggeners großen Themen.

© Jakob Tuggener/Steidl Verlag

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Industriefotografie: Ein neuer Bildband zeigt das Werk von Jakob Tuggener

Patina und Ruß faszinierten ihn. Deshalb zog es den großen Schweizer Fotografen vor allem in Fabriken, Kontore und zu Maschinen – deren Macht er fürchtete.

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Zu Lebzeiten hat er ein einziges Buch veröffentlicht: „Fabrik“. Der Titel war für Jakob Tuggener Programm. Aber nicht im Sinne kühler Dokumentation. Den Blick des Fotografen prägte die Anteilnahme am Menschen und am großen Drama, das sich für ihn gerade in Fabrikhallen und Kontoren zutrug. Bis heute ist der Züricher (1904–1988) der große Unbekannte der Schweizer Fotografie. Sein Geld verdiente er mit Aufträgen für Firmenzeitschriften. Doch eigentlich arbeitete er daran, Bilderbücher zusammenzustellen – im Wortsinne, denn Bildzeilen oder gar ausführliche Erläuterungen lehnte er ab. Auch die Reihenfolge war ihm gleichgültig.

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