Die Katalanier sind mit ihrem Streben nach Unabhängigkeit vorerst gescheitert - doch Artur Màs hat Neuwahlen angekündigt
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Kein Referendum in Katalonien: Eingeknickt

Er stand im Jubel – und ahnte schon: Das wird nichts mit der Unabhängigkeit. Doch Oriol Junqueras hat einen Plan B für die Abspaltung Kataloniens.

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Er drückt die Handballen in die Augenhöhlen und schnauft schwer. Er ahnt: Er wird nicht Geschichte schreiben. Erst mal nicht. Erst mal wird Katalonien nicht unabhängig. „Das ist ein Riesendrama“, murmelt Oriol Junqueras in Richtung seines Fahrers.
Es ist Freitag, gerade hat Junqueras – seit drei Jahren Vorsitzender der linken Partei Esquerra Republicana de Catalunya, kurz ERC – im städtischen Theater der Küstengemeinde Lloret de Mar für die Unabhängigkeit geworben. Vor 400 Zuschauern erklärte er selbstbewusst und immer wieder, Katalonien würde es ohne Spanien viel besser gehen. Und der mächtige Mann mit den gutmütigen Augen rief seinen Zuschauern am Ende der Rede zu: „Für eine unabhängige Republik Katalonien!“ Es folgte minutenlanger Jubel.

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