Debatte zu Griechenland: Es geht um Milliarden - und um Schicksale
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Viel ist schon gesagt worden zu Griechenland - aber noch nicht von jedem. Der Ton im Bundestag jedenfalls wird rauer.

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Debatte zu Griechenland: Es geht um Milliarden - und um Schicksale

Viel ist schon gesagt worden zu Griechenland im Bundestag. Auf Begriffe wie Vertrauen, Solidarität und Leistung berufen sich alle. Doch jetzt hat Sigmar Gabriel mit einem einzigen Wort gezeigt, wie ernst die Lage in der Griechenland-Krise wirklich ist.

Von Robert Birnbaum

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Das sagt sich so leicht dahin: ein Wortgefecht. Geht es nicht um viel Größeres – Milliarden, Prinzipien, Schicksale? Hier im Plenarsaal unter der Reichstagskuppel sind in den letzten Jahren schon viele Worte verloren worden über Griechenland und über den Euro und die Krise. Die meisten kennt man inzwischen: Solidarität. Verantwortung. Leistung und Gegenleistung. Aber ein Wort hat man hier jetzt länger nicht mehr gehört, und schon gar nicht so. Sigmar Gabriel hat sich nämlich wahrscheinlich nichts weiter dabei gedacht, als er es beiläufig fallen lässt. „Weder die Europäische Union noch die Troika sind schuld an den Problemen in Griechenland“, ruft der Vizekanzler vom Rednerpult.

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