Geschichte: und seine Hymnen Mister Pomp
„Land of Hope and Glory“: Mit Edward Elgars größtem Hit enden jedes Jahr die Londoner Sommerkonzerte – auch dieses Wochenende. 150 wäre der Komponist jetzt geworden; die einen halten ihn für Englands größten, die anderen schimpfen ihn einen Imperialisten.
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So viel England war nie. Zumindest hatte das Wunderkind aus Amerika es noch nie so gehört wie in diesem Violinkonzert, von dem er auch Jahrzehnte später nur in den wärmsten Tönen sprach. Die lyrische Schönheit der Landschaft spürte er darin, die Grüntöne des englischen Sommers, den Humor, den Stolz und den Charme dieses Volkes, dessen Nationalität er eines Tages selber annehmen würde. Der junge Geiger war tief beeindruckt – von der Melodie ebenso wie von der Gelassenheit, mit der der alte Komponist und königliche Hofmusiker ihm, dem Teenager, seine Musik bei der Plattenaufnahme in London anvertraute. Ein paar Takte zur Probe reichten ihm schon, dann zog der britische Gentleman sich zurück – zum Pferderennen.
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