Ein Jahr Papst Franziskus: Kirche ohne Grenzen
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Der fliegende Argentinier: Papst Franziskus als Superman.

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Ein Jahr Papst Franziskus: Kirche ohne Grenzen

In seinem ersten Jahr hat Franziskus alle Traditionen durcheinandergewirbelt und ein neues Bild vom Papsttum geprägt. Die Gläubigen sind begeistert, aber Erste sagen: Er soll doch ein Lehrer sein und kein Showstar.

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Die Stimme ist belegt wie immer, schwach im Ton, aber dank der riesigen Lautsprecher füllt sie das ganze Oval des Petersplatzes. „Brüder und Schwestern, guten Morgen!“ An den kolossalen Palazzi bricht sich das „Buon giorno!“ und kehrt als vielfaches Echo zurück: „...orno, ...orno“. Es ist März, eine durchaus noch garstige Jahreszeit, in der sich frühere Päpste in eine vatikanische Halle zurückgezogen haben für ihre wöchentliche Generalaudienz. Aber dort passen höchstens 12 000 Besucher hinein. Kein Format für Papst Franziskus. Zu ihm drängen jeden Mittwoch bis 40 000; jeden Sonntag kommen zum Mittagsgebet noch einmal so viele, und die Touristensaison hat in Rom noch gar nicht richtig angefangen.

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