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Vor der Landtagswahl in Bayern: Markus Söders Kampf gegen die Schmach
Merkel, Masterplan, Flüchtlinge: Damit könnte er jedes Zelt zum Toben bringen – Markus Söder. Darf er aber nicht. Seine liebsten Themen sind für die CSU vergiftet. Trotzdem muss er gewinnen.
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Wenn Markus Söder etwas Trost braucht dieser Tage, dann blättert er in alten Zahlenwerken. Die Umfragen vor der Saarland-Wahl, vor der NRW-Wahl, nicht zu vergessen die vor der Niedersachsen-Wahl – er hat sie regelrecht lieb gewonnen. Denn sie haben etwas gemeinsam: Sie wiesen alle in die völlig falsche Richtung. Annegret Kramp-Karrenbauer wurde der sichere Untergang prognostiziert, Hannelore Kraft der Sieg, Stephan Weil wieder der Untergang. Am Wahltag kam es für alle drei Ministerpräsidenten genau umgekehrt. In Bayern, soweit es durch die CSU dargestellt wird, weist man Vergleiche mit anderen Bundesländern normalerweise hohnlächelnd zurück, schon gar soweit sie von der SPD regiert werden. Aber im Moment hätte der CSU-Spitzenkandidat überhaupt nichts dagegen, wenn sein Land jedenfalls demoskopisch im Mainstream mitschwimmen würde. Denn wenn sie diesmal ausnahmsweise stimmen sollten, die Umfragen, dann geht am 14. Oktober für die CSU eine Welt unter.
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