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Prozess in Kalifornien: Apple siegt im Patentkrieg gegen Samsung
Wegen Patentverletzungen durch Konkurrenzprodukte von iPhone und iPad soll Samsung mehr als eine Milliarde Dollar Schadenersatz an Apple zahlen. Die Koreaner sprechen von einer Niederlage für die Verbraucher und kündigen Berufung an. Am Tag vor der Entscheidung in Kalifornien hatte ein koreanisches Gericht noch zugunsten von Samsung entschieden.
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Berlin – Wenige Tage vor der für den 12. September erwarteten Vorstellung des neuen iPhone 5 hat hat das Technologieunternehmen Apple einen wichtigen Sieg im Patentkrieg mit seinem koreanischen Konkurrenten Samsung verbucht. Ein Geschworenengericht im kalifornischen San José – also nur wenige Meilen entfernt von Apples Firmenzentrale in Cupertino – erklärte Samsung für schuldig, wichtige Apple-Patente und das Design seiner iPhone-Handys und iPad-Tabletcomputer illegal kopiert zu haben. Auch das typische Aussehen des Home-Bildschirms mit seinen App-Symbolen sei kopiert worden. Zudem verletzte Samsung mit mehreren Geräten nach Ansicht der neun Geschworenen Patente für das Scrollen auf einem Touchscreen, das Hineinzoomen durch doppeltes Antippen sowie eine Funktion, bei der Inhalte wieder in die ursprüngliche Position zurückspringen, wenn sie über den Bildschirmrand gezogen werden. Das Gericht verhängte eine Strafzahlung von etwas über einer Milliarde Dollar (umgerechnet rund 800 Millionen Euro) und wies zudem sämtliche Gegenforderungen von Samsung ab.
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