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Cybermobbing: Medienhelden gesucht
Präventionsprogramme gegen Cybermobbing gibt es viele. Ob sie wirken, ist fraglich. Es fehlt eine flächendeckende Strategie für Schulen.
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Wer die 116111 wählt, hat Sorgen, über die er weder mit Eltern noch mit Freunden reden mag. Bei der zentralen telefonischen Beratungsstelle „Nummer gegen Kummer“ können sich Kinder und Jugendliche anonym und vertraulich Beistand holen. Durchschnittlich ein bis zwei Mal am Tag geht es dabei um Cybermobbing; rund 500 Fälle waren es im letzten Jahr. Die Geschichten, die die Berater am Telefon zu hören bekommen, ähneln sich. „Bis sich die Opfer Hilfe suchen, dauert es meist lange“, berichtet Nina Pirk, Mitarbeiterin bei „Nummer gegen Kummer“. „Weil sie sich schämen, weil sie sich fragen, was falsch ist an ihnen, weil sie denken, wenn ich stillhalte, wird es von alleine aufhören.“
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