Gefährlicher Computervirus: Stammt auch Trojaner Regin von Geheimdiensten?
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Stuxnet, Flame, Regin: Dieses Stück Code ist harmlos, aber Zeichen können zur Waffe werden.

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Tagesspiegel Plus Update

Gefährlicher Computervirus: Stammt auch Trojaner Regin von Geheimdiensten?

Erst Stuxnet, nun Regin: Der neue Trojaner greift Telekom-Firmen, Fluglinien und Hotelbuchungssysteme an, um Politiker, Beamte, Forscher und Mitarbeiter von staatlichen Organisationen zu überwachen.

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Die Anti-Virenforscher des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec haben mit dem Trojaner Regin möglicherweise einen der gefährlichsten Computerviren überhaupt entdeckt. Das trojanische Pferd besteht aus einer Vielzahl von komplexen und gut geschützten Modulen und erinnert stark an den Stuxnet-Virus, mit dem gezielt iranische Atomanlagen sabotiert wurden. Im Gegensatz zu Stuxnet, der spezifisch die Funktionsweise einer Siemens-Steuerungsanlage angegriffen hat, was zur Zerstörung von Zentrifugen in einer iranischen Atomanreicherungsanlage führte, ist Regin offensichtlich nahezu universell einsetzbar, wie Symantec in einem 22-seitigen Whitepaper darlegt. Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn geht derzeit den Hinweisen nach und will im Laufe des Tages über seine Erkenntnisse berichten. Das Bundesamt war für Symantec in Deutschland der Hauptansprechpartner, sagte Symantec-Experte Candid Wüest dem Tagesspiegel. Konkrete Angriffe auf deutsche Ziele seien allerdings nicht feststellbar gewesen.

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