„Adam & Ida“: Suche nach eigener Identität
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Ida entschuldigt sich bei Adam, dass sie manchmal gemein sein kann. 

© obs / Foto: Hoferichter & Jacobs GmbH

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„Adam & Ida“: Suche nach eigener Identität

Getrennt im Ghetto, wiedergefunden nach 53 Jahren. Ein Dokumentarfilm über jüdische Zwillinge

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Adam Paluch erinnert sich genau an den Moment, als er von seiner wahren Identität erfuhr. „Papa, da hat so eine Verrückte angerufen. Sie sagt, sie sei deine Schwester“, berichtet sein ältester Sohn. Adam Paluch lebt mit seiner Familie in Polen, aber er trägt einen anderen Namen. Denn die Zwillinge Adam und Ida wurden 1942 im Alter von drei Jahren im jüdischen Ghetto von Sosnowiec getrennt, lebten bei verschiedenen Pflegefamilien und suchten fast 53 Jahre lang nach Hinweisen zu ihrer Herkunft. Bis zu jenem 13. Januar 1995, an dem die in den USA lebende Ida ihren Bruder anruft, nachdem sie ihn dank eines Fotos in einem Zeitungsbericht ausfindig gemacht hat.

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