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Fußball im TV: Auswärts im Aufwind
Die Bundesliga will im Ausland mehr verdienen und blickt besonders nach Asien.
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Christian Seifert wählt ein Bild aus dem Motorsport, um den Beschleunigungsprozess im Fußball zu beschreiben. "Wir werden nun in den nächsten Gang schalten und dabei noch etwas mehr Gas geben“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Montagmittag. Gemeint war das rapide Wachstum der Erlöse aus der Auslandsvermarktung der Bundesliga. Aus diesem Segment der Fernsehgelder fließen dem deutschen Profifußball in der kommenden Rechteperiode von der Saison 2012/13 bis zur Spielzeit 2014/15 insgesamt 214,7 Millionen Euro zu. Das sind 71,6 Millionen Euro pro Saison – eine Steigerung von rund fünfzig Prozent gegenüber der am 30. Juni auslaufenden Rechteperiode von 2009 bis 2012, in der die Bundesliga im Ausland Einnahmen von jährlich 47,2 Millionen Euro erzielte. „Der globale Markt“, hob Seifert bei der Pressekonferenz im Frankfurter Domizil der DFL hervor, „ist unser drittgrößter Medienpartner“ – nach dem Pay-TV-Sender Sky, der knapp 250 Millionen Euro per annum zahlt, und der ARD (100 Millionen).
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